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Montag, 4. April 2011

schweiz
Überraschungs-Besuch in der Schweiz am vergangenen Wochenende. <3
Samstag morgen hin, gestern Abend zurück.
Beam me back to reality, scotty.

Dienstag, 16. November 2010

kleckse

sun

  • jack johnson hören. (ich darf das. hier ist sonst niemand)
  • überlegen, wie das wohl so wäre, wenn der weihnachtsmann eine frau wäre.
  • träumen: wie das wohl so wäre, jetzt in südfrankreich zu sein. oder eine antwort vom verlag zu erhalten. 
  • feststellen: zeichner zeichnen einsam. 

Freitag, 5. November 2010

ready for making x-mas-cards

da draußen verrostet die welt und ich habe das gefühl, jedes blatt, das der wind von den schwarzen ästen klaubt und anschließend an meinem fenster vorbei weht beim namen nennen zu können. wie das so ist, wenn man auf der suche nach ideen nicht wirklich erfolgreich ist und stunde um stunde hinaus sieht und darauf wartet, der wind möge ideen von den bäumen klauben und keine blätter.
und so ruhen die illustrationen für mein kinderbuch. stapelweise kritzeleien, die nur deswegen nicht im papierkorb landen, weil ich aus der vergangenheit weiß, dass vielleicht doch etwas brauchbares dabei sein könnte. in ein paar tagen.....

solange arbeite ich jetzt an den weihnachtskarten (die ich, wenn ich endlich heraus finde wie ich aquarell druckfähig bekomme, eventuell auch in meinem kleinen dawanda-shop verkaufen werde).
das brett, auf dem ich den nassen papier-bogen aufgezogen habe ist übrigens 45 jahre alt und das alte zeichenbrett aus der schulzeit von meinem papa. die farbe darauf ist (noch) nicht von mir, sondern hat historischen wert ;)

Dienstag, 2. November 2010

keys

keys
ich such sie ständig, meine schlüssel. und obwohl ich weiß, ich müsste nur endlich ein schlüsselbrett aufhängen, vergeude ich immer wieder lebenszeit damit sie zu suchen.

Samstag, 2. Oktober 2010

seashell

eigentlich wollte ich nur schnell in den bastelladen. direkt daneben ist ein schmuckladen, in dem nur handgemachte unikate verkauft werden. selten bleibe ich dort stehen und schaue mir die auslage im schaufenster an. gestern sah ich im vorbeigehen aus dem augenwinkel (ganz unten in der vitrine im schaufenster) diesen ring. ich ging hinein, probierte ihn an und kaufte ihn.
während die verkäuferin das wechselgeld aus der kasse wurschtelte, erzählte sie mir, dass das herz dieses rings aus einer muschel hergestellt wurde, die ihrem finder glück bringt.

ich mag den gedanken, dass der ring zu mir wollte. und ich glaub jetzt einfach mal daran, dass er mir tatsächlich glück bringen wird.

Donnerstag, 16. September 2010

autmn leaves
Aus der Kategorie: Das üben wir nochmal.....

er lässt sich nicht mehr ignorieren, der herbst. auf den straßen schon länger nicht mehr, gestern fand ich die ersten roten blätter in unserem garten. war denn überhaupt schon sommer in diesem jahr?

Dienstag, 14. September 2010

umbrella

manchmal fällt mir erst nach tagen auf, dass alles um mich herum nur deswegen so beängstigend groß aussieht, weil ich mal wieder einfach trotzig sitzen geblieben bin nachdem ich mich aufs maul gelegt habe.

Samstag, 11. September 2010

32.

ååmy bithday cake
die jungs haben mir das erste mal einen geburtstagskuchen gebacken <3

my birthday presents

alles gewünscht und / oder von herzen. :)

Dienstag, 7. September 2010

late summer afternoon.

day in late summer
draußen regnet und stürmt es. hier drinnen scanne ich die letzte zeichnung aus meinem skizzenbuch und spüre direkt wieder die spätsommersonne im gesicht.
heute mach ich "frei" und arbeite endlich den haushalt ab. nicht, weil ich das lieber täte, sondern weil ich an meinem geburtstag übermorgen ungern die gäste über wäscheberge stiefeln lassen möchte.
obwohl, es gibt doch dieses spiel: niemand darf den boden berühren.....

Mittwoch, 18. August 2010

old stuff

old stuff
(EDM #21 "draw something old, antique or vintage")




familienfeiern bei oma endeten grundsätzlich in dieser brenzligen lage zwischen tür zum gästezimmer (rechts) und wohnungstür (links). rechts erwartete einen auf dem gästebett aufgereiht und drapiert wie in einem trödel-lädchen omas hab und gut, das "doch zu schad is umet wechzuwerfen", links lockte die rettende tür ins freie.
ich glaub, ich kann mich an keine feier erinnern, auf der ich es geschafft hätte dem trödel-bett zu entkommen. (dabei hatte ich manchmal wirklich tolle ausreden!) "komm doch nomma grad guckn, ob du was jebrauchen kannst. ich hab da so fill *seufz*, datt zu schad is umet wechzuwerfen."


der sicherste weg, langwierigen reden bezüglich der nützlichkeit von butterdosen, die schönheit von spitzendeckchen & stofftaschentüchern und den unzähligen vorzügen des sonstigen tinnefs zu entgehen war: sich einfach das geringste übel zu schnappen, "lieben dank!" zu sagen und dann zackig die wohnungstür anzupeilen. dort dann einen moment verharren ("der kuchen! du wollts doch kuchen mitnehmen!"), das tütschn mit den in ausgepülten herings-dipp-döschen gepuzzelten kuchenresten in empfang nehmen und schließlich rettung in den hausflur.
(braucht jemand eine butterdose?)


nun hat meine oma ihr haus verkauft, in dem sie zwar schon lange nicht mehr lebt, das aber nachwievor von ihr und der familie als eine art wochenendhaus genutzt wurde. letztes wochenende war ich bei meinem vater, der das haus mit ausräumt und als ich bei ihm die vielen kisten sah schwante mir, dass es soetwas wie einen gästebett-trödel xxl gegeben haben musste und wäre am liebsten schreiend weggelaufen. 
doch dann guckten irgendwo aus einem karton der kerzenständer und das kupfer-kännchen heraus und ich fing an, die kisten zu durchstöbern.
um es kurz zu machen: eine komplette kiste voll habe ich mit nach hause genommen. 
ein altes teeservice (inkl. tee- und milchkännchen, zuckerdose, tassen und teller), die vase auf dem bild, kerzenständer und vier porzellan-dosen für "gerste, kaffee, reis und gries."




vielleicht werd ich alt. vielleicht hat der tod von der oma meines mannes vor nicht allzulanger zeit mir gezeigt, dass es doch ganz schön ist etwas greifbares bei sich zu haben, was einen immer an jemanden erinnert.
vielleicht ist aber auch die zeichnerei schuld, die mich so einiges in den letzten monaten mit anderen augen hat sehen lassen.
vielleicht ist es aber auch einfach egal warum.



Montag, 16. August 2010

sunday

sunday

eigentlich hatten wir andere pläne als uns winterspeck anzufuttern. aber irgendwie muss man den frühzeitigen herbst ja genießen.

Dienstag, 6. Juli 2010

die alte scheune

die alte scheune

so oft, wenn ich an der alten scheune vorbeigefahren bin, dachte ich: die möchte ich unbedingt irgendwann mal zeichnen.
sie liegt an einer viel befahrenen landstraße, gegenüber lediglich ein kleiner rasenstreifen, leitplanke, stacheldrahtzaun. und so hielt ich während der fahrt jedes mal ausschau, wo ich mich hinsetzen könnte mit meinem skizzenbuch.
gestern vormittag bin ich dann hin, habe mein auto auf den bürgersteig gestellt und mich auf das mäuerchen davor gesetzt. ein wenig doof kam ich mir vor. wenn mich einer sieht. kim, die künstlerin. haha.
und dann war aufeinmal alles um mich herum weg. außer einer biene, die mir um das rechte ohr brummte weil ich mich zu nah an ihren arbeitsplatz heran wagte, keine wahrnehmung mehr, wer oder was an mir vorbei ging oder fuhr.
nur ich, die biene, die scheune, der stift und das skizzenbuch. und sonne auf meiner haut.

Sonntag, 20. Juni 2010

sketchers paradise

him

gestern war ich im paradies. spontan, und bewusst mit den jungs. damit ich auch tatsächlich nur kaufe, was auf dem zettel steht und das risiko eingedämmt ist mich zwischen all den farben, stiften, pinseln, papieren, staffeleien, leinwandrohlingen, büchern und materialien zu vergessen. (nein, nicht mich, sondern den kontostand im letzten drittel des monats....). mit den jungs ist ausgiebiges stöbern so gut wie unmöglich (wenn es nicht gerade ein spielzeugladen ist) und normalerweise nervt mich das. in diesem fall war es äußerst lebensrettend.
und so habe ich tatsächlich wie vorgesehen papier und einzelne marker im körbchen zur kasse getragen und nur einen tusche-pinsel-stift (plus nachfüllpatronen), ein neues skizzenbuch und filz-, bzw zauberfilzstifte für die jungs als nicht vorgesehen auf der quittung aufgelistet.

auf meinem planer steht, dass ich bis morgen die geschichte fertig geschrieben haben möchte und es sieht so aus, als würde das auch klappen. und dann kann ich endlich mit dem part beginnen, auf den ich mich am meisten freue: die ganzen bilder auf papier bringen, die mir beim schreiben durch den kopf gingen.